Primarius-Kündigung ist Warnung für KAV

Stefan Gara: „Ein Abteilungs-Vorstand der nach nur 15 Monaten wegen Personaleinsparungen kündigt, sollte den KAV endlich wachrütteln.“

„Es bewahrheitet sich einmal mehr, wovor NEOS seit Monaten warnt: Die medizinische Versorgung in der Stadt Wien funktioniert nur mehr schlecht, Ärzt_innen und Pfleger_innen müssen unter immer größerem Druck arbeiten, um das System aufrecht zu erhalten. Die Kündigung des Primars der Chirurgie am SMZ Floridsdorf als Reaktion auf die Personaleinsparungen ist ein deutliches Zeichen dafür“, reagiert NEOS Wien Gesundheitssprecher Stefan Gara auf den heute publik gewordenen Schritt des Mediziners.

„Es kann nicht sein, dass es für mehr als 100 Patient_innen in der Nacht nur eine Turnusärztin oder einen Turnusarzt gibt. Das ist für beide Seiten nicht akzeptabel und macht eine ordentliche medizinische Versorgung fast unmöglich“, stellt Gara fest. Dem Ex-Primarius sichert er volle Solidarität zu: „Es ist wichtig, dass die Mediziner_innen der Gemeindespitäler nicht schweigen, sondern ein Zeichen gegen unhaltbare Arbeitsbedingungen setzen.“

In Richtung Krankenanstaltenverbund (KAV) appelliert Gara, endlich auf die Warnungen des medizinischen Personals zu hören: „Auch der Protest der Mediziner_innen gegen die aktuellen Arbeitsbedingungen ist legitim. NEOS stellt sich hinter die Ärzt_innen und ihre Sorgen um die ordentliche Versorgung der Patient_innen. Der KAV muss seine Blockade-Haltung beenden und seine Arbeitnehmer_innen Ernst nehmen“, schließt Gara.

 

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