NEOS Wien/Gara: Wien fährt die Spitäler an die Wand

„Keine Überstunden der ÄrztInnen in den Gemeindespitälern ab Oktober bedeutet noch schlechtere Versorgung für die WienerInnen.“

Wien (OTS) - „Dramatische Gehaltseinbußen für das medizinische Personal und längere Wartezeiten für die Patientinnen und Patienten, der Plan des Krankenanstaltenverbundes (KAV) ab Oktober keine ÄrztInnen-Überstunden mehr zu zahlen, ist ein Anschlag auf die Gesundheitsversorgung der Stadt“, warnt NEOS Wien Gesundheitssprecher Stefan Gara. Er reagiert auf einen Artikel in der heutigen Ausgabe der „Presse“ in der vom geplanten Ende der Überstunden geschrieben wird. „Vor der Umstellung auf das neue Arbeitszeitgesetz wurden die Ärztinnen und Ärzte mit dem Versprechen gelockt, dass es mehr Geld geben wird, nicht einmal ein Jahr danach fehlt das Geld dafür“, kritisiert Gara.

Der Gesundheitssprecher von NEOS fordert jetzt mehr Mut zur Transparenz von der Stadtregierung und des KAV:„Was sind die Pläne hinter dem Ende der Überstunden, wie will man die medizinische Versorgung aufrechterhalten?“. Gara kritisiert dabei, dass nur an den Spitalsbereich gedacht wird:„Die Leistungen der Krankenhäusern werden zurückgefahren, gleichzeitig wird das nicht durch mehr niedergelassene Ärztinnen und Ärzte abgefangen. Das Resultat ist Arbeitsbelastung und Demotivierung für das medizinische Personal und längere Wartezeiten für die Patientinnen und Patienten“, schließt Gara warnend.

 

 

NEOS Wien/Gara: Sie irren, Herr Janßen

NEOS Wien/Gara: Zurück zum Start im Fall Rainer