Gara/NEOS: Arbeitsmarkt zeigt Versagen in Wiener Standortpolitik

„Stadt muss für Zukunftsbranchen attraktiv werden“

„Wien fällt im internationalen Vergleich immer weiter zurück. Schon im Februar hat sich gezeigt, dass europaweit die Arbeitslosigkeit sinkt, während sie in Österreich, vor allem in Wien, immer weiter steigt. Die Stadtregierung muss dafür sorgen, dass der Standort Wien wieder attraktiv wird, vor allem für internationale Firmen und Start-ups in Zukunftsbranchen wie Energie- und Mobilitätstechnologien. Das sind die Jobmotoren der Zukunft“, erklärt NEOS Wien Stadtentwicklungssprecher Stefan Gara in Reaktion auf die heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen für den April.

„Die Stadt kann sich mit einer aktiven Energie- und Klimapolitik als Zukunftsstandort für High Tech Unternehmen und als Testfeld für neue Technologien positionieren. Dafür braucht es mehr Flexibilität in der Gestaltung von Stadtgebäuden, die multifunktional nutzbar sind für Wohnen, Arbeiten und digitale Produktion sowie eine moderne Wirtschaftslogistik“, betont Gara.

„Wir müssen auch über die Landesgrenzen hinaus in Regionen denken, also gemeinsam mit Niederösterreich und Burgenland. Die derzeit vorherrschende fragmentierte Standortpolitik der Bundesländer führt zu nichts. Darüber hinaus müssen wir uns mit den neuen Formen der Arbeitsorganisation auseinandersetzen, andere Arbeitsformen zulassen und neue Arbeitszeitmodelle schaffen: Digitalisierung und wissensbasierte Branchen nehmen stark an Bedeutung zu und verändern die Arbeitsstruktur“, stellt Gara abschließend fest.

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